TTBL

29.10.2017, 15.00 Uhr

1. FCSTT - TTF LIEBHERR Ochsenhausen

Joachim-Deckarm-Halle

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+++ Deutscher Pokalsieger 2012 +++ ETTU-Pokalsieger 2014 +++

1. FC SAARBRÜCKEN TISCHTENNIS

Keine Chance mit „halber Mannschaft“

Foto: Erik Roskothen

 

Auf der einen Seite stand die Freude des FC Saarbrücken Tischtennis über die tollen Spiele von Tomas Polansky bei den offenen Meisterschaften Weißrusslands. Doch spätestens am Samstagmittag stand fest, dass der junge Tscheche am Abend noch das Viertelfinale zu bestreiten hätte und es nicht rechtzeitig zum Heimspiel gegen den TTC Frickenhausen schaffen würde. Leonardo Mutti war zwar vor Ort, hatte jedoch auf Grund einer Verletzung von Seiten des Arztes strenges Verbot einen Schläger in die Hand zu nehmen.

Bei der Doppelaufstellung trafen Klein / Semenov leider auf das stärker eingeschätzte Doppel Matsuyama / Rasmussen und die 2:0 Führung der Gäste war nicht verwunderlich.

Im Spiel gegen Tobias Rasmussen sahen wir einen Dennis Klein wie in besten Zeiten. Immer wieder änderte Dennis die Länge seiner Schläge, verleitete Rasmussen teilweise zu hohen Returns und schloss dann souverän ab. Der FC Saarbrücken Tischtennis II hatte seinen ersten Zähler.

Nach der Pause zeigte Andrey Semenov erneut seine Dominanz und siegte ohne größere Probleme gegen einen immer noch angeschlagenen Jesper Hedlund. Auch Edelreservist Zhi Wang hatte die Chance zum Sieg. Das Spiel gegen Alfredas Udra war jedoch sehr kraftzehrend. So ging ihm im Entscheidungssatz allmählich die Puste aus, so dass es zum knappen Sieg für Udra reichte.

Dennis Klein zeigte sich erneut in bestechender Form. Im Spiel gegen Yuki Matsuyama war Genauigkeit, aber auch viel Laufarbeit gefragt. Dennis erfüllte diese Anforderungen und hatte vor allen Dingen auf der Rückhand deutliche Vorteile. Im vierten Satz machte er seinen zweiten Tagessieg perfekt.

Mutig, aber etwas ungestüm ging Andrey Semenov gegen Alfredas Udra zu Werke. Der Nationalspieler Litauens zeigte seine besten Aktionen aus der Halbdistanz. Einige Endschläge von Andrey wehrte Udra mit enormem Unterschnitt ab. Ein sehr kraftraubendes Spiel ging schließlich nach drei knappen Sätzen an Udra.

Das war es auch schon an diesem Tag, an welchem die Saarbrücker nur die Hälfte ihrer Stammspieler zum Einsatz bringen konnten und den Gästen somit einen 6:3 Sieg bescherten. Bleibt zu hoffen, dass der Saisonabschluss in zwei Wochen etwas erfreulicher gestaltet werden kann.