Deutscher Meister 2020

1. FC Saarbrücken TT e.V.

Nach oben

+++ Deutscher Pokalsieger 2012 +++ ETTU-Pokalsieger 2014 +++

1. FC SAARBRÜCKEN TISCHTENNIS

TTBL: Die Stimmen zum Finale

Nach dem Erfolg im Liebherr TTBL-Finale und der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte war die Freude beim 1. FC Saarbrücken TT naturgemäß groß, während sich die TTF Liebherr Ochsenhausen als fairer Verlierer zeigten. Hier kommen die Stimmen zum Endspiel der Tischtennis Bundesliga (TTBL).

BeLa-Sportfoto

Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT)

… über die Erfolgsfaktoren: Der Zusammenhalt in unserer Mannschaft war vom ersten Tag an sehr gut, auch Shang Kun hat sich sofort super integriert – und sportlich ist er ohnehin eine echte Bank. Dazu hat uns der Siegeswille ausgezeichnet. Nach der Niederlage im vergangenen Jahr hatte die Mannschaft eine Weile zu kämpfen. Aber nach wenigen Tagen haben wir beschlossen, in der nächsten Saison voll anzugreifen. Diesen unbedingten Siegeswillen haben wir in der gesamten Saison gezeigt, auch heute im Finale.

… über sein Match gegen Hugo Calderano: Es war unser Plan, dass ich im ersten Spiel auf Hugo treffe – schon gegen Bremen im Halbfinale hat es gegen Mattias Falck schließlich mit dem Sieg gegen die Nummer eins geklappt. Da es das erste Spiel des Tages war, war klar, dass es ein Kampfspiel wird, zum Glück mit dem besseren Ende für mich. Ich glaube, der dritte Satz war der entscheidende, auch wenn Hugo im vierten noch einmal ausgeglichen hat.

… über die Atmosphäre in der leeren Fraport Arena: Ich habe die Atmosphäre aus dem Vorjahr noch im Kopf, und natürlich ist es etwas Besonderes, vor voller Hütte zu spielen. Den Titelgewinn mit den Fans feiern zu können, wäre natürlich noch schöner gewesen. Aber letztlich sind wir froh, dass die Saison überhaupt fortgesetzt werden konnte. Unter den gegebenen Umständen wurde das Beste aus der Situation gemacht, und die Fans konnten sogar vor dem Fernseher mitfiebern.

Slobodan Grujic (Trainer 1. FC Saarbrücken TT)

… über Shang Kun: Er hat heute bewiesen, dass er ein Topspieler ist. Er war unheimlich nervenstark in den entscheidenden Momenten. Eine tolle Leistung!

… über die erste Meisterschaft des 1. FC Saarbrücken TT: Der Titel war schon zum Saisonstart unser Ziel. Aber es ist ein langer Weg, und im Sport kann immer alles passieren. Das hat Ochsenhausen erst im Halbfinale bewiesen, als sie aus einem 0:2 in Düsseldorf noch ein 3:2 gemacht haben. Daher wussten wir, dass es nach dem 2:1 noch einmal eng werden kann.

… über die Stärken seines Teams: Auch wenn es oft gesagt wird: Wir haben einfach eine geschlossene Mannschaft. Der Teamspirit ist sehr, sehr gut, die Truppe sehr harmonisch. Das hat man auch in der Vorbereitung auf das Halbfinale und das Finale gemerkt, in der wir ernst trainiert haben, aber eben auch eine gewisse Lockerheit hatten.

Erwin Berg (Sportlicher Leiter 1. FC Saarbrücken TT)

… über das Finale: Es ist unglaublich, wir sind Deutscher Meister. Aber ich glaube, wenn man auf die gesamte Saison blickt, dann ist dieser Erfolg auch verdient.

Hugo Calderano (TTF Liebherr Ochsenhausen)

… über das Finale: Saarbrücken hat heute einfach besser gespielt. Ich gratuliere ihnen und bin glücklich, dass wir es bis ins Finale geschafft haben.

… über die Atmosphäre: Natürlich ist es immer schöner, wenn Zuschauer in der Halle sind. Wir trainieren schließlich jeden Tag, um vor 5000 Zuschauern zu spielen. Aber die Situation ist derzeit nun mal so. Letztlich bin ich glücklich, dass das Finale überhaupt stattfinden konnte.

Dmitrij Mazunov (Trainer TTF Liebherr Ochsenhausen)

… über die Niederlage: Saarbrücken war heute einfach besser. Im vergangenen Jahr hat alles geklappt, und auch heute hatten wir unsere Chancen, aber dieses Mal nicht das letzte Fünkchen Glück. Ausschlaggebend war die Top-Form von Shang Kun – er war sehr stabil, sehr aggressiv, sehr sicher. Gratulation an Saarbrücken!

… über seinen Abschied von den TTF Liebherr Ochsenhausen: Durch die Abgänge von Jakub Dyjas und Stefan Fegerl sowie Vladimir Sidorenko erlebt der Verein einen kleinen Umbruch. Dafür stoßen wieder junge Talente zum Team, die in den kommenden Jahren aufgebaut werden sollen. So ist die Philosophie des Klubs, auch wenn es dadurch in der nächsten Saison schwerer wird, um Titel mitzuspielen.